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Archive for March 27, 2007
Crest Night Effects - Teil V
March 27, 2007 by SUM.
Ganz alleine auf mich gestellt ohne jegliche Hilfe oder Unterstützung von qualifizierten Leuten und mit dem Gefühl gemauert zu werden und Steine in den Weg geworfen zu bekommen, nahm ich den Ratschlag der Angestellten bei der King County Bibliothek zu Herzen und wendete mich an die King County Rechtsanwaltskammer.
Anstatt das Büro anzurufen, schrieb ich dem Präsidenten am Mittwoch, 17th September, einen eingeschriebenen Brief, und bat ihn um seinen Rat. Als ich den Brief beim Postamt aufgab, fragte mich die Postangestellte, ob ich eine Benachrichtigung erhalten möchte, wenn der Brief angenommen wird. Da ich nicht daran zweifelte, dass er mir antworten würde, verzichtete ich auf die zusätzlichen Kosten. Ich sagte nur zu ihr, “Er wird mir schon antworten”.
Noch am selben Tag fiel mir im Fitness-Center die November 2004 Zeitschrift des Smithsonian Instituts auf. Die Titelseite lautete “George Washington…Tricks, Lügen und Verleumdung”. Dieser Artikel erinnerte mich daran, dass ich ja selbst die seltsamsten Erlebnisse hier hatte, die ich als Tricks, Lügen und Verleumdung ansehe. Als ich bei der Post den Brief an die King County Rechtsanwaltskammer aufgab, fielen mir zwei Männer auf, die gerade ein Paket einpackten. Auf dem Paket stand “Kühl halten”. Und einer der Männer sah von hinten fast so aus wie jemand, den ich 1997 kennengelernt hatte. Er war leicht zu erkennen, da er kahlköpfig und ziemlich gross war. Da auch damals seltsame Dinge passierten, als ich diese Person kennenlernte, hatte ich das Gefühl, dass es auch hier kein Zufall war, dass fast ein Doppelgänger bei der Post auftauchte und die Zeitschrift mit dem Artikel über George Washington im Fitness-Center lag. Übrigens auch der Name der Person, die ich 1997 kennengelernt hatte, war George gewesen.
Schon am nächsten Tag erhielt ich einen Anruf von einer Person, die sagte, dass er ein Strafverteidiger sei und dass er meine Telefonnummer von der King County Rechtsanwaltskammer bekommen hatte. Sein Name war S. und er wohnte in Bellevue. Er bat mich, ihm den Fall am Telefon zu schildern. Nachdem ich ihm ein wenig geschildert hatte, unterbrach er mich plötzlich, um einen anderen Anruf anzunehmen. Allerdings meinte er, er würde mich zurückzurufen.
Nach einer Weile klingelte mein Telefon dann wieder, aber diesmal war es die Büroangestellte C. von der King County Rechtsanwaltskammer, die mich anrief. Sie sagte mir, sie hätte dem Anwalt S., der mich gerade angerufen hatte, meine Telefonnummer gegeben. Nachdem ich mit ihr ein kurzes Telefongespräch geführt hatte, rief Anwalt S. wieder bei mir an. Er war an seinem Handy im Auto und sagte mir, dass ich einen anderen Anwalt anrufen solle. Er gab mir denselben Namen, den mir schon die Büroangestellte M. gegeben hatte. Auch er sagte, dass dieser Anwalt sich mit zahnärztlichen Klageansprüchen auskenne.
An diesem Abend erhielt ich auch um 8:45 Uhr einen Anruf von einer Frau, die nach Frau Long fragte. Ich gebe das hier an, da ich sehr oft einen kleineren Transportwagen mit der Aufschrift Long bei einem Nachbar stehen gesehen habe und da ich oft angerufen wurde und man nach Frau Long fragte. An diesem Abend entschied ich mich den automatischen Rückrufdienst anzuwählen, um herauszufinden, wer mich angerufen hatte. Die mir gegebene Telefonnummer war von Little Rock, Arkansas. Daraufhin hatte ich keinen Zweifel mehr, dass dies ein geplanter Anruf gewesen war.
In den kommenden Wochen befasste ich mich mit verschiedenen Aufgaben und widmete mich meiner Schwester, die zu Besuch da war. Daher wendete ich mich erst Anfang Dezember an Anwalt L. Zu dieser Begegnung und den darauffolgenden Ereignissen werde ich in Teil VI und VII berichten.
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