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Archive for September 2010

Arenberg: Gasthaus “Roter Hahn”

Heute dachte ich an meine Mutter, die mir vor einigen Jahren etwas über das Arenberger Gasthaus “Roter Hahn”, wo sie eine lange Zeit gearbeitet hatte, erzählte hatte. Dieses Gasthaus hat eine lange Geschichte http://www.arenberg-info.de/htm/C-weber.htm, und während der Zeit als Frau Hoos das Hotel führte, hat meine Mutter für sie gearbeitet.

Hier schreibe ich über etwas, was ich nicht direkt erlebt habe. Dies ist Hörensagen. Da aber Arenberg mein Heimatort ist, und ich selbst auch während meiner Schulzeit und in den Ferien im Gasthaus “Roter Hahn” gearbeitet habe, würde ich nun einmal selbst gerne wissen, was wirklich passiert ist.

Meine Mutter erzählte mir, dass, nachdem Frau Hoos das Hotel nicht mehr führen konnte, das Hotel an einen Italiener verkauft wurde, glaube ich, und danach wurde das Hotel bzw. Gasthaus wieder verkauft. Nach einer dieser Transaktionen fehlten auf einmal eine Statue eines roten Hahnes und auch alle Gästebücher, die Teil des Hotels bzw. Gasthaus gewesen waren. D.h. also nun, dass es keine Spuren von den Gästen gibt, die jemals diesen Ort aufgesucht und die sich zur Erinnerung in den Büchern in den 50ziger, 60ziger und auch anderen Jahren festgehalten haben. Dieses Verschwinden fand ich schon sehr seltsam. Warum sollte jemand Gästebücher aus einem Hotel bzw. Gasthaus entfernen wollen? Ich glaube, meine Mutter fand diese Angelegenheit auch seltsam, sonst hätte sie mir nichts davon erzählt. Nun frage ich mich, warum will jemand Gästebücher von einem Hotel (Gasthaus) in Arenberg? Wer hatte diesen Ort jemals besucht? Was stand in den Büchern geschrieben? Was ist mit diesen Büchern passiert? Wer hat nun diese Gästebücher?

Wenn jemand diesen Beitrag liest und diese Angelegenheit untersuchen möchte, tun Sie dies bitte, und bitte lassen Sie mich wissen, was mit den Gästebüchern passierte. Ich habe weder die Zeit noch die Ressourcen, um etwas über diese Angelegenheit herauszufinden, aber vielleicht kann jemand anderes das.

Tätowierungen: Symbole der Redefreiheit

Heute las ich in der Los Angeles Times, dass Tätowierungen für einige Menschen ein Problem der Redefreiheit darstellen, so dass das US 9. Circuit Court of Appeals (Berufungsgericht) ein Urteil zu Tätowierungen fällen musste. Für mich waren sie immer eine individuelle Ausdrucksweise der freien Meinungsäußerung, und ich selbst habe seit meiner Studentenzeit auch einige Tattoos.

Als ich studierte, traf ich einen jungen Mann, der in Gießen Zahnmedizin studierte. Er war ein paar Jahre älter als ich und war in Ostdeutschland geboren und aufgewachsen. In den frühen siebziger Jahren versuchte er, wie viele andere Menschen auch, aus Ostdeutschland zu entkommen, aber bei seinem Fluchtversuch wurde er gefangen genommen und verbrachte daraufhin für eine Weile seine Zeit als politischer Gefangener in einem ostdeutschen Gefängnis, bis die westdeutsche Regierung für seinen Austausch nach Westdeutschland Lösegeld bezahlte. Während der Trennungzeit von Ost- und Westdeutschland fanden solche Austauschtransaktionen ziemlich oft statt. Nachdem die westdeutsche Regierung für die politischen Gefangenen Geld gezahlt hatte, konnten die politischen Gefangenen in die Bundesrepublik Deutschland auswandern.

Michael erzählte mir, dass er, während er im Gefängnis war, sich zum Zeitvertreib mit Tätowierung befasste. Ich mochte sein eigenes tätowiertes Bild, das eine starke symbolische Bedeutung hatte und irgendwann verspürte ich den Wunsch auch nach einer Tätowierung, die wiederum eine besondere symbolische Bedeutung für mich hatte. Und so versuchte Michael seine Kunst der Tätowierung auch an mir. Die Symbole, die ich nun auf meiner Haut trage, haben eine gewisse universelle, symbolische Bedeutung, und bis zu diesem Tag habe ich mich beim Tragen dieser Art der freien Meinungsäußerung immer wohl gefühlt.

Handtrommeln mit Djembé-Trommel

Ich liebe Musik, aber ich habe nie gelernt, selbst ein Musikinstrument zu spielen, bis ich mich im Dezember letzten Jahres dazu entschloss, Trommel spielen zu lernen. Nachdem ich den Film “The Visitor (2007) gesehen hatte, dachte ich mir, dass es Spaß machen würde, die Djembé-Trommel zu spielen, genauso wie der verwitwete Professor Walter Vale (Richard Jenkins), in dem Film zeigte, dass es nicht nur Spaß machen würde die Trommel zu spielen, sondern dass das Trommeln Ausdruck unserer Lebensfreude ist.

Zuerst einmal fing ich damit an, bei einem Lehrer an der Seattle Drum School im Stadtteil ‘Georgetown’ einige private Trommelunterrichtsstunden zu nehmen. Nun nehme ich schon seit zwei Monaten an Meetup-Gruppensitzungen Sunshine Grove teil, die regelmäßig Dienstags abends stattfinden. Die Gruppensitzungen, an denen ich bisher teilgenommen habe, waren allesamt sehr erfreulich und die Lehrerin und auch der Veranstaltungsort sind angenehm.

Falls Sie in dieser Gegend leben, von der Trommel- bzw. Schlagzeugwelt begeistert sind und sogar selbst gerne in einer divers, bildenden Umgebung Trommelunterricht aufnehmen möchten, dann schauen Sie sich doch mal bei dieser Gruppe vorbei.

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